Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

von allg. Beitrag

Die Abschlussfahrt der 10.Klässler des Proymnasiums Burladingen ging vom 7. – 12. 07. in die Hauptstadt Berlin. Die Fahrt stand neben der aktuellen Politik vor allem im Zeichen der Vergangenheit. Vor allem die DDR-Geschichte und dem damit verbundenen Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen und die NS-Vergangenheit, die in den Museen des Holocaustmahnmals und zur Topographie des Terrors zu sehen war, standen im Fokus. Auch die Ausstellung „Mythos Germania“ vom Verein Berliner Unterwelten wurde besucht. Hier wurden den Schülern Hitlers Allmachtsfantasien im Bezug zu seinen Architekturplänen seiner neuen Hauptstadt „Germania“ vorgestellt. Besonders interessant war dabei das Originalmodell aus dem Film „Der Untergang“.

Aber nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die aktuelle politische Situation war Thema der Reise. Es ging in den Bundestag und zu einem Besuch bei der CDU Wahlkreisabgeordneten im Bundestag Frau Widmann-Mauz. Die Staatsministerin im Kanzleramt beantwortete Fragen der Progymnasiasten und erläuterte den Alltag eines Politikers, der vor allem von Verhandlungen und der Suche nach Kompromissen geprägt ist. Sie machte den Schülern deutlich, dass einfache Antworten auf komplexe Fragen nicht möglich sind. Um Ziele zu erreichen müsse man mit guten Argumenten überzeugen, aber auch die andere Seite hören. Auch wenn solche Prozesse zu Weilen langwierig seien, führen sie zu Ergebnissen, wie beispielsweise der Ausbau der B28 zwischen Tübingen und Rottenburg zeige. Zum Schluss machte sie den 10.Klässlern klar, dass sich der Bürger der Politik nicht entziehen kann, da wir alle durch unser tägliches Handeln politisch sind. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine tolle Erfahrung ihre Wahlkreisabgeordnete persönlich kennen zu lernen.

Um das Leben in Berlin auf eigene Faust erkunden zu können hatten die Schülerinnen und Schüler auch Freizeit. Dabei tauchten sie ein in das Berliner Leben in Kreuzberg und Friedrichshein, aber auch die Touristen-Hot-Spots, wie die East Side Gallery oder das Brandenburger Tor durften nicht fehlen.

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